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GalerieJoshua
Menschen
Tusche Zeichnung koloriert
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Was sonst
Sieben Milliarden Menschen trägt ab nun die Erde, sieben Milliarden mal blinde Geburt und staunendes Tasten ins Unbekannte, atemlose Mühe und spielerische Lust, Geschäftigkeit, Überdruß, Gier und Fleiß Selbstlosigkeit und Opfermut, Kampf ums Überleben, Sehnsucht nach anderen, mürrische Abwendung, alterndes Schwinden und Tod – ständig Anders, eingefügt
in die großen Gegensätze Revolution und Stagnation. Von Tag zu Tag enger wird die Welt; über die fruchtbaren Ebenen wuchern Städte, Wälder siechen, und Wüsten breiten sich aus, hungernde Völker wandern fort aus der Dürrezone, überwundene Viren verwandeln sich tödlich, Erdölquellen und Kohlelager beginnen zu versiegen, und über allem schwebt drohend die nukleare Nacht. Lösen wir Menschen die natürlichen Fragen nicht,
wird die Natur sie beantworten, indem sie uns Menschen vernichtet: auch durch uns selbst. Aber vorgezeichnet ist der Weg und entworfen die Vision, die wohl einschließt die Teilung, doch nicht den Untergang, die Unbehaustheit, den Hunger, die Krankheit, die frierende Armut nicht von sieben Milliarden Menschen. Was bleibt uns denn, als die Fragen zu lösen, den Weg zu gehen und wahr zu machen die Vision, was sonst.
Gedicht von Uwe Berger aus dem Band: Last und Leichtigkeit Link zu Wikipeda
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Copyright 2005 Beate Memmen
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Copyright 2005 Beate Memmer
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